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	<description>Books on demand</description>
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		<title>Begrenzte Buchzahl</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/08/07/begrenzte-buchzahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 14:20:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von einem Dichter, ich glaube, es war Peter Hacks, wird kolportiert, er hätte seine Bibliothek in immer der gleichen Stückzahl geführt, weil er für jedes Buch, das hinzukam, eins aussonderte. Die Idee hat mir gefallen, allerdings ging der Versuch, das ebenso zu handhaben, fehl. Die Notwendigkeit erkenne ich klar (siehe Foto). Es fällt mir aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von einem Dichter, ich glaube, es war Peter Hacks, wird kolportiert, er hätte seine Bibliothek in immer der gleichen Stückzahl geführt, weil er für jedes Buch, das hinzukam, eins aussonderte.</p>



<p>Die Idee hat mir gefallen, allerdings ging der Versuch, das ebenso zu handhaben, fehl. Die Notwendigkeit erkenne ich klar (siehe Foto).</p>



<p>Es fällt mir aber nicht leicht, ein Buch auzusortieren, da mit jedem Buch eine Geschichte verbunden ist. Entweder ist es ein Geschenk und erinnert an <a></a>den Anlass oder den Schenkenden, oder es ist die Erinnerung an das Leseerelebnis, was das Weggeben erschwert. Zu manchen Autoren baut man auch fast so etwas wie eine persönliche Beziehung auf und es käme einem wie Verrat vor, eins ihrer Bücher aus der Gemeinschaft auszustoßen.</p>



<p>Als eine ganz aparte Lösung sehe ich die Büchervitrinen an, die in der Öffentlichkeit aufgestellt werden für das Einstellen und Entnehmen von Büchern. Hier sind die Bücher wenigstens unter sich, in einer respektablen Umgebung und nicht am Straßenrand, im Papiermüll oder sonstwo und finden vielleicht bald ein neues Zuhause.</p>



<p>Wie löst Ihr das Problem, falls Ihr es habt?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1632" height="1224" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-17.jpeg" alt="" class="wp-image-1288" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-17.jpeg 1632w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-17-300x225.jpeg 300w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-17-1024x768.jpeg 1024w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-17-768x576.jpeg 768w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-17-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 1632px) 100vw, 1632px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/08/07/begrenzte-buchzahl/">Begrenzte Buchzahl</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Genres im Wettbewerb</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/11-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:59:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche literarischen Genres sind am beliebtesten bei den Lesern? Eine Studie aus dem Jahr 2017 brachte Erstaunliches zutage: · Kriminalroman und Thriller führen die Liste der Beliebtheit bei Büchern an. (Deshalb also müssen sich diejenigen, die einen Fernseher eignen und betreiben, jeden Tag vier „Tatorte“ und sieben Wiederholungen von „Tatorten“ ansehen!) · Weder Kinder- noch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Welche literarischen Genres sind am beliebtesten bei den Lesern?</h2>



<p><strong>Eine Studie aus dem Jahr 2017 brachte Erstaunliches zutage:</strong></p>



<p>· <strong>Kriminalroman und Thriller führen die Liste der Beliebtheit bei Büchern an</strong>. (Deshalb also müssen sich diejenigen, die einen Fernseher eignen und betreiben, jeden Tag vier „Tatorte“ und sieben Wiederholungen von „Tatorten“ ansehen!)</p>



<p>· W<strong>eder Kinder- noch Kochbücher sind unter den beliebtesten Genres bei Büchern</strong>. (Den gegenteiligen Eindruck erhalte ich in den Buchläden.)</p>



<p>· Daß der <strong>Liebesroman relativ geringes Interesse</strong> hervorrufen soll, liegt wohl daran, daß es eine Frauendomäne ist, sowohl bei den Autoren als auch bei den Lesern. (In diesem Fall der ungegenderten Sprache ist das weibliche Geschlecht nicht nur mitgedacht, sondern sogar gemeint! Zwinkasmeilie)</p>



<p>· <strong>Die Lyrik mit einem Anteil von 7 Prozent</strong> kommt mir fast ein wenig zu hoch bewertet vor. Die Zahl der Liebhaber von Gedichten ist wahrscheinlich viel größer, aber die Bereitschaft, für einen Gedichtband so viel Geld auszugeben wie für ein Schnitzel, vermute ich bei weniger als sieben Prozent der Bevölkerung. Leider!</p>



<div style="height:53px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="833" height="710" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-16.jpeg" alt="" class="wp-image-1285" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-16.jpeg 833w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-16-300x256.jpeg 300w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-16-768x655.jpeg 768w" sizes="(max-width: 833px) 100vw, 833px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/11-februar/">Genres im Wettbewerb</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bilderrätsel</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/10-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist das? (Kleiner Tipp: hat Wladimir Putin interviewt.)</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist das?</strong></p>



<p>(Kleiner Tipp: hat Wladimir Putin interviewt.)</p>



<div style="height:53px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1632" height="1224" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-15.jpeg" alt="" class="wp-image-1282" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-15.jpeg 1632w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-15-300x225.jpeg 300w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-15-1024x768.jpeg 1024w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-15-768x576.jpeg 768w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-15-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 1632px) 100vw, 1632px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/10-februar/">Bilderrätsel</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Richtig gendern</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/9-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gerndern]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Muttersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[richtig gendern]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachgefühl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Richtig gendern Sprache ist organisch, lebendig, also sich entwickelnd und ständig in Veränderung befindlich. Autoren wissen, daß sie Personen in historischen Erzählungen mit der Sprache ihrer Zeit sprechen lassen müssen, damit sie glaubhaft erscheinen. Niemand würde zum Beispiel eine Person des 18. Jahrhunderts sagen lassen „Was geht ab?“. Weil ich das weiß, sperre ich mich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading" id="gendern">Richtig gendern</h2>



<p>Sprache ist organisch, lebendig, also sich entwickelnd und ständig in Veränderung befindlich. Autoren wissen, daß sie Personen in historischen Erzählungen mit der Sprache ihrer Zeit sprechen lassen müssen, damit sie glaubhaft erscheinen. Niemand würde zum Beispiel eine Person des 18. Jahrhunderts sagen lassen „Was geht ab?“.</p>



<p>Weil ich das weiß, sperre ich mich nicht gegen Veränderungen meiner Muttersprache. Ich weiß, daß ich auch die Neuheiten ertragen können muss, die mir <a></a>nicht gefallen (die meisten). Aber ich muss auch nicht jede Sau, die durchs Dorf getrieben wird, reiten.</p>



<p>Ich lehne zum Beispiel das „Gendern“ ab. Es ist gegen jedes Sprachgefühl, zerstört den Rhythmus der Sprache und hat keinen erkennbaren Nutzen. Die Behauptung, es würde für Geschlechtergerechtigkeit sensibilisieren, ist völlig unbewiesen. Daß ich der Gesellschaft einen Bärendienst erweise, indem ich Rhythmus und Poesie aus der Sprache „herausgendere“, scheint mir dagegen offensichtlich, sonst würde dieser „Trend“ nicht eine so breite Ablehnung erfahren. Vor allem haben wir es hier nicht mit einer organischen Veränderung der Sprache zu tun, sondern mit einer ideologischen. Apage Satanas!</p>



<div style="height:56px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1128" height="1600" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-14.jpeg" alt="" class="wp-image-1279" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-14.jpeg 1128w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-14-212x300.jpeg 212w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-14-722x1024.jpeg 722w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-14-768x1089.jpeg 768w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-14-1083x1536.jpeg 1083w" sizes="auto, (max-width: 1128px) 100vw, 1128px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/9-februar/">Richtig gendern</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pippi Langstrumpf</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/7-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pippi Langstrumpf und ich Man denkt, es gäbe nichts, aber auch gar nichts an Astrid Lindgren und ihren Büchern auszusetzen. Doch – gibt es für Manche. Zum Beispiel hat man Astrid Lindgren gern mit antiautoritärer Erziehung in Verbindung gebracht. Das ist aber nicht richtig. Lindgren setzte sich für den Respekt vor dem Kind und seinen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Pippi Langstrumpf und ich</h2>



<p>Man denkt, es gäbe nichts, aber auch gar nichts an Astrid Lindgren und ihren Büchern auszusetzen. Doch – gibt es für Manche.</p>



<p>Zum Beispiel hat man Astrid Lindgren gern mit antiautoritärer Erziehung in Verbindung gebracht. Das ist aber nicht richtig. Lindgren setzte sich für den Respekt vor dem Kind und seinen Gefühlen und Bedürfnissen ein. Was sie zurückwies, war unbegründete, willkürliche Autoritätsausübung, so wie es Franz Kafka im „Brief an den Vater“ beschrieb: „Du bekamst <a></a>für mich das Rätselhafte, das alle Tyrannen haben, deren Recht auf ihrer Person, nicht auf dem Denken begründet ist.“</p>



<p>Die wohlbegründete Autorität, die das Kind innerhalb seiner altersgemäßen Grenzen behütet und dadurch wachsen lässt; das war ihre Wunschvorstellung für den Umgang mit Kindern.</p>



<p>Pippi Langstrumpf, mit ihren gewaltigen Kräften, die sie nie zu ihrem Vorteil oder zum Schaden anderer einsetzt, ist vor allem als Vorbild für die Erwachsenen gedacht, für die Kinder eher als ermutigender Spaß.</p>



<p>Ich hatte als Kind die größte Freude daran, wie Pippi die Welt auf den Kopf stellte und manch sturen Erwachsenen zur Verzweiflung brachte. Aber wer weiß, was solche Einflüsse alles mit uns machen. Vielleicht bin ich ja durch Pippis Einfluss ein besserer Vater geworden. Ich werde es wohl nie erfahren.</p>



<div style="height:68px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="640" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-13.jpeg" alt="" class="wp-image-1276" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-13.jpeg 640w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-13-300x300.jpeg 300w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-13-150x150.jpeg 150w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/7-februar/">Pippi Langstrumpf</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das vermisste Ornament</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/5-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Leben wurde vom Ornament befreit. Die Architektur ist vorwiegend nur noch Form und Funktion, das nichtfunktionale Ornament ist verschwunden. Auch die Gebrauchsgegenstände sind von jeglichem „Überfluss“ befreit worden, die Kanten sind glatt und oftmals sogar ohne Rundungen. Aber der Mensch kann und will auf das Ornament nicht verzichten, es belebt, erheitert, regt an, gehört [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Leben wurde vom Ornament befreit. Die Architektur ist vorwiegend nur noch Form und Funktion, das nichtfunktionale Ornament ist verschwunden. Auch die Gebrauchsgegenstände sind von jeglichem „Überfluss“ befreit worden, die Kanten sind glatt und oftmals sogar ohne Rundungen.</p>



<p>Aber der Mensch kann und will auf das Ornament nicht verzichten, es belebt, erheitert, regt an, gehört zur Lebensqualität. Ich halte diesen Trend für vorübergehend.</p>



<p>Beim Schreiben ist es fast <a></a>unmöglich, auf das Ornament zu verzichten. Egal ob Geschichte, Roman, Gedicht, wir brauchen das Kolorit, die Stimmung, den Charakter. Mir ist nur ein Buch bekannt, das vollständig auf das Ornamentale verzichtet und damit eine zeitlose Prosa schafft, die streng fokussiert ist und wertungsfrei erzählt: Die Bibel.</p>



<p>Kennt Ihr weitere Beispiele für radikal ungeschmückte Prosa oder Gedichte?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="877" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-12.jpeg" alt="" class="wp-image-1273" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-12.jpeg 850w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-12-291x300.jpeg 291w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-12-768x792.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/5-februar/">Das vermisste Ornament</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lyrikfreunde</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/4-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Lyrik einer Nation gehört zu ihren größten Schätzen. Da sie anteilig an den Gattungen die kleinste Zahl an Liebhabern hat, sollte ihr eine besondere ausgleichende Zuwendung von seiten der Gesellschaft zukommen. So, wie man sozial benachteiligte Gruppen unterstützt, muss man auch die Lyrik schützen. Ich weiß, es gibt Kulturpreise für die Gattung und Stipendien. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lyrik einer Nation gehört zu ihren größten Schätzen. Da sie anteilig an den Gattungen die kleinste Zahl an Liebhabern hat, sollte ihr eine besondere ausgleichende Zuwendung von seiten der Gesellschaft zukommen. So, wie man sozial benachteiligte Gruppen unterstützt, muss man auch die Lyrik schützen. Ich weiß, es gibt Kulturpreise für die Gattung und Stipendien. Alles schön und gut, aber immer im eigenen Saft geschmort.</p>



<p>Warum nicht z. B. in der „Tagesschau“ nach den <a></a>Nachrichten und vor dem Wetter ein Gedicht vortragen lassen? Da die sogenannten Nachrichten ausschließlich negativ und/oder angsteinflössend sind, hätten diejenigen, die sich so etwas anschauen, wenigstens noch einen seelischen Ausgleich, ein Trostpflaster, ein dichterisches Aufmuntern. Ungefähr so:</p>



<p>„Sein Blick ist vom Vorübergehn der Katastrophen</p>



<p>so müd geworden, daß er nichts mehr hält.</p>



<p>Ihm ist, als ob es tausend Katastrophen gäbe</p>



<p>und außer tausend Katastrophen keine Welt.“</p>



<p>Schon gut. Man wird ja mal träumen dürfen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="333" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-11.jpeg" alt="" class="wp-image-1270" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-11.jpeg 500w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-11-300x200.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/4-februar/">Lyrikfreunde</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Streamingdienste</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/1-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter uns Verlegern kursiert ja das Bonmot, daß es bedauerlicherweise mehr Menschen gibt, die schreiben als Menschen, die lesen. Ich halte gern dagegen, daß alle Schreibenden auch Leser sind, die Gruppe der Leser also größer ist als sie scheint. Dazu kommen die Hörenden, die Liebhaber des Hörbuchs. Die meisten potentiellen Leser haben die Autoren aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter uns Verlegern kursiert ja das Bonmot, daß es bedauerlicherweise mehr Menschen gibt, die schreiben als Menschen, die lesen. Ich halte gern dagegen, daß alle Schreibenden auch Leser sind, die Gruppe der Leser also größer ist als sie scheint. Dazu kommen die Hörenden, die Liebhaber des Hörbuchs.</p>



<p>Die meisten potentiellen Leser haben die Autoren aber an das Fernsehen und die Streamingdienste verloren. Die Kuscheldecke und das Glas Tee oder Wein sind als Accessoires der <a></a>Abendunterhaltung geblieben, doch das Buch wurde durch einen Monitor ersetzt. Das soll keine Klage sein, sondern eine einfache Feststellung und meine Lebenserfahrung sagt mir, daß die Verhältnisse sich schnell wieder ändern können. Schreibt mir gern in die Kommentare, wie Ihr das seht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="509" height="339" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-10.jpeg" alt="" class="wp-image-1267" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-10.jpeg 509w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-10-300x200.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/1-februar/">Streamingdienste</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nigger Jim</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/31-januar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:51:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste „richtige“ Buch, das ich las, war „Huckleberry Finn´s Abenteuer“. Den Namen Huckleberry sprach ich so aus, wie ich ihn las, sehr zum Vergnügen aller Erwachsenen, denen ich von meiner Entdeckung erzählte. Ich habe es in der Folge mindestens 20 mal gelesen, aber noch viel öfter las ich „Tom Sawyer´s Abenteuer“, was, wen wundert´s, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/31-januar/">Nigger Jim</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste „richtige“ Buch, das ich las, war „Huckleberry Finn´s Abenteuer“. Den Namen Huckleberry sprach ich so aus, wie ich ihn las, sehr zum Vergnügen aller Erwachsenen, denen ich von meiner Entdeckung erzählte. Ich habe es in der Folge mindestens 20 mal gelesen, aber noch viel öfter las ich „Tom Sawyer´s Abenteuer“, was, wen wundert´s, das zweite Buch meines Leselebens war. Diese Bücher haben mich mehr geprägt als Elternhaus und Schule (jedenfalls gefühlt), aber eins ist mir während der Diskussionen um bestimmte Wörter und ihre Verwendung in der letzten Zeit klar geworden: Die frühe Bekanntschaft mit dem Nigger Jim hat mich so resistent gegen jeden Rassismus gemacht, wie es tausend Belehrungen oder Sprechverbote nicht vermocht hätten. So isses!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="406" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-9.jpeg" alt="" class="wp-image-1263" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-9.jpeg 596w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-9-300x204.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/31-januar/">Nigger Jim</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Alaaf! Helau!</title>
		<link>https://edition-impress.de/2024/02/12/29-januar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die fröhliche Fastnacht wird hier in Mainz und Umgebung sehr ernst genommen. Das äußert sich dann u. a. so, daß die Kassiererin am Rosenmontag im Bienenkostüm an der Kasse steht und so traurig aus der Wäsche schaut, wie ihr das ganze Jahr über zumute ist. Der Rosenmontagsumzug ist wichtig, weil an den Wagen monatelang gewerkelt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die fröhliche Fastnacht wird hier in Mainz und Umgebung sehr ernst genommen. Das äußert sich dann u. a. so, daß die Kassiererin am Rosenmontag im Bienenkostüm an der Kasse steht und so traurig aus der Wäsche schaut, wie ihr das ganze Jahr über zumute ist.</p>



<p>Der Rosenmontagsumzug ist wichtig, weil an den Wagen monatelang gewerkelt wurde und Bonbons in die Menge geworfen werden. Das Wichtigste aber sind die Sitzungen. Jeder der mehreren hunderttausend Karnevalsvereine hält eine <a></a>Prunksitzung ab. Je finanzstärker der Verein, umso besser und honoriger die Büttenredner. Hierin findet so manches Vereinsmitglied seine Lebensaufgabe.</p>



<p>Wir haben das Treiben seit 25 Jahren mit jährlich einem neuen Band Büttenreden begleitet. Herausgegeben im Verlag der unermüdlichen Fastnachterin Regina Ebert, gestaltet, illustriert und gedruckt von uns.</p>



<p>Um es mit den Beatles zu sagen: I don´t know why you say Alaaf I say Helau!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="886" height="622" src="http://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-8.jpeg" alt="" class="wp-image-1260" srcset="https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-8.jpeg 886w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-8-300x211.jpeg 300w, https://edition-impress.de/wp-content/uploads/2024/02/image-8-768x539.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 886px) 100vw, 886px" /></figure><p>The post <a href="https://edition-impress.de/2024/02/12/29-januar/">Alaaf! Helau!</a> first appeared on <a href="https://edition-impress.de">edition impress</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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